Kupfergranulat
Blanke Körner aus den Leitern, sortenrein getrennt vom Mantel. Sie gehen an Hütten und Halbzeugwerke und ersetzen dort Primärkupfer, das sonst aus Erz gewonnen werden müsste.
Aus Kabelschrott wird hier sortenreines Kupfergranulat – rein mechanisch getrennt, ohne Chemie und ohne Verbrennung.
Der Weg durch die Anlage
Modernste Granulier- und Wiegetechnik am Standort Leipzig. Tippen Sie auf die Punkte im Bild, um die einzelnen Bauteile der Anlage kennenzulernen.
Klicken Sie auf die pulsierenden Punkte für Informationen zum Bauteil.
Am Ende der Linie stehen zwei Big-Bags und keine Restmülltonne: Was als Kabel hineingeht, kommt als zwei getrennte, verwertbare Fraktionen wieder heraus.
Blanke Körner aus den Leitern, sortenrein getrennt vom Mantel. Sie gehen an Hütten und Halbzeugwerke und ersetzen dort Primärkupfer, das sonst aus Erz gewonnen werden müsste.
Das Mahlgut aus Isolierung und Mantel, im zweiten Big-Bag. Auch dieser Strom verlässt die Halle als Wertstoff und nicht als Abfall – getrennt gehalten, statt beides zusammen zu verbrennen.
Zur Einordnung: Die im Handel gängigen Kupfergranulat-Qualitäten reichen von rund 95 % bis über 99,9 % Kupfergehalt (Cu III bis Cu I). Deshalb entscheidet nicht die Menge allein über den Preis, sondern wie sauber Kupfer und Kunststoff voneinander getrennt sind.
Nein, genau dafür steht die Anlage da – Leiter und Mantel trennt der Granulator in einem Durchgang.
Was sich lohnt, ist das Grobe: Stecker, Netzteile, Metallschellen, anhaftender Beton. Fremdmaterial wird mitgewogen und senkt damit den Kupferanteil am Gesamtgewicht. Und was am Zuführband von Hand aussortiert wird, muss der Trenntisch später nicht mühsam aus dem Granulat holen.
Die Korngröße bestimmt der Siebkorb unter dem Schneidwerk: Nur was durch seine Lochung passt, verlässt den Granulator. Die Lochweite ist keine feste Größe – zur Kabelsorte wird der passende Siebkorb eingesetzt.
Das Korn entscheidet über die Trennung mit. Zu grob bleiben Kupfer und Mantel aneinander hängen; zu fein gerät zu viel Material in den Staub, und Staub verwischt genau den Dichteunterschied, von dem der Trenntisch lebt.
Mit geeichter Wiegetechnik am Standort. Das ermittelte Gewicht wird dokumentiert – die Menge auf Ihrer Abrechnung ist dieselbe, die hier über die Waage gegangen ist.
Gewogen wird dabei das, was Sie abgeben, nicht das Granulat am Ende der Linie. Was die Anlage daraus macht, ist unsere Sache – Ihre Abrechnung hängt am Eingangsgewicht und an der Kabelsorte.
Ab einer lohnenden Menge kommt der Container zu Ihnen, und Ihre Kabel laufen durch genau diese Anlage. Sagen Sie uns Kabelsorte und ungefähres Gewicht, den Rest übernehmen wir.